🗽 Unabhängigkeit 🚩 Flagge ⚔ Schlacht / Krieg 🕊 Freiheit 🏺 Ahnen / Erbe | Kämpferisch
Wichtige Fakten
1.Die Hymne hat zehn vollständige Strophen mit insgesamt 40 Zeilen, aber bei offiziellen Anlässen werden nur die ersten zwei Strophen gesungen; die meisten türkischen Bürger haben die restlichen acht nie gehört oder gelesen
2.Die ursprüngliche Melodie von Zeki Ungor wurde 1930 durch eine neue Bearbeitung von Osman Zeki Ungor (nicht verwandt) ersetzt, die seitdem als Standard gilt
3.Das türkische Gesetz verlangt, dass alle während der Hymne strammstehen, und es ist ein Vergehen, den 'Istiklal Marsi' zu parodieren oder zu verunglimpfen, mit Strafen einschließlich Geldbuße
Text
Nur die ersten zwei der zehn Strophen werden offiziell gesungen
Korkma, sönmez bu şalaklarda yüzen al sancak;
Sönmeden yurdumun üstünde tüten en son ocak.
O benim milletimin yıldızıdır, parlayacak;
O benimdir, o benim milletimindir ancak.
Çatma, kurban olayım, çehreni ey nazlı hilal!
Kahraman ırkıma bir gül! Ne bu şiddet, bu celal?
Sana olmaz dökülen kanlarımız sonra helal...
Hakkıdır, Hakk’a tapan, milletimin istiklal!
Korkma, sönmez bu şalaklarda yüzen al sancak;
Sönmeden yurdumun üstünde tüten en son ocak.
O benim milletimin yıldızıdır, parlayacak;
O benimdir, o benim milletimindir ancak.
Çatma, kurban olayım, çehreni ey nazlı hilal!
Kahraman ırkıma bir gül! Ne bu şiddet, bu celal?
Sana olmaz dökülen kanlarımız sonra helal...
Hakkıdır, Hakk’a tapan, milletimin istiklal!
Ben ezelden beridir hür yaşadım, hür yaşarım.
Hangi çılgın bana zincir vuracakmış? şaşarım!
Kükremis sel gibiyim, bendimi çiğner, aşarım.
Yırtırım dağları, enginlere sığmam, taşarım.
Garbın afakını sarmışsa çelik zırhlı duvar,
Benim iman dolu göğsüm gibi serhaddim var.
Ulusun, korkma! Nasıl böyle bir imanı boğar,
"Medeniyet!" dediğin tek dişi kalmış canavar?
Arkadaş! Yurduma alçakları uğratma, sakın.
Siper et gövdeni, dursun bu hayâsızca akın.
Doğacaktır sana va’dettiği günler Hakk’ın...
Kim bilir, belki yarın, belki yarından da yakın.
Bastığın yerleri "toprak!" diyerek geçme, tanı!
Düşün altındaki binlerce kefĕnsiz yatanı.
Sen şehit oğlusun, incitme, yazıktır, atanı:
Verme, dünyaları alsan da, bu cennet vatanı.
Kim bu cennet vatanın uğruna olmaz ki feda?
Şüheda fışkıracak toprağı sıksan, şüheda!
Canı, cananı, bütün varımı alsın da Huda,
Etmesin tek vatanımdan beni dünyada cuda.
Ruhumun senden, ilâhî, şudur ancak emeli:
Değmesin mabed-i istiklalimin göğsüne el.
Bu ezanlar -ki şehadetleri dinin temeli-
Ebedi yurdumun üstünde benim inlemeli.
O zaman vecd ile bin secde eder -varsa- taşım,
Her cerîhamı ilâhî, açar eder başım,
O zaman rühumu füyuzla doğar güneşim,
O zaman yükselerek arşa değer belki başım.
Dalgalan sen de şafaklar gibi ey şanlı hilal!
Olsun artık dökülen kanlarımın hepsi helal.
Ebediyen sana yok, ırkıma yok izmihlal:
Hakkıdır, hür yaşamış, bayrağımın hürriyeti;
Hakkıdır, Hakk’a tapan milletimin istiklal!
Fürchte dich nicht! Das karmesinrote Banner, das stolz in diesen Morgenröten weht, wird nicht verblassen,
Bevor der letzte Herd erlischt, der noch in meiner Heimat raucht.
Das ist der Stern meines Volkes, und er wird leuchten;
Er ist mein; er gehört einzig meinem Volke.
Runzle nicht die Stirn, ich flehe dich an, o anmutige Mondsichel!
Lächle meinem heldenhaften Geschlecht! Wozu diese Wut, dieser Zorn?
Unser Blut, das wir für dich vergossen, wäre sonst nicht gesegnet;
Denn Unabhängigkeit ist das Recht meines gottesverehrenden Volkes!
Fürchte dich nicht! Das karmesinrote Banner, das stolz in diesen Morgenröten weht, wird nicht verblassen,
Bevor der letzte Herd erlischt, der noch in meiner Heimat raucht.
Das ist der Stern meines Volkes, und er wird leuchten;
Er ist mein; er gehört einzig meinem Volke.
Runzle nicht die Stirn, ich flehe dich an, o anmutige Mondsichel!
Lächle meinem heldenhaften Geschlecht! Wozu diese Wut, dieser Zorn?
Unser Blut, das wir für dich vergossen, wäre sonst nicht gesegnet;
Denn Unabhängigkeit ist das Recht meines gottesverehrenden Volkes!
Ich lebe seit Anbeginn frei, ich bin frei und werde es bleiben.
Welcher Wahnsinnige würde mich in Ketten legen? Ich wäre erstaunt!
Ich bin wie ein brausender Strom; ich zertrample meine Ufer und überschreite sie.
Ich zerreiße Berge, ich überflute Ebenen, ich bin nicht einzudämmen.
Mag auch der westliche Horizont von stählernen Panzermauern umgeben sein,
Ich habe eine Grenze, bewacht von meiner glaubenserfüllten Brust.
Heule nur! Fürchte dich nicht! Wie kann ein solcher Glaube ertränkt werden
Von jenem einzahnigen Ungeheuer, das sie 'Zivilisation' nennen?
Kamerad! Lass niemals die Schurken meine Heimat betreten.
Mache deinen Körper zum Schild und halte diesen schamlosen Ansturm auf.
Denn bald werden die Tage anbrechen, die Gott verheißen hat;
Wer weiß, vielleicht morgen, vielleicht sogar noch eher.
Tritt nicht achtlos über den Boden, auf dem du stehst, und nenne ihn bloß 'Erde'.
Bedenke die Tausende, die leichentuchlos darunter liegen.
Du bist der Sohn von Märtyrern; kränke deinen Vater nicht, schäme dich.
Gib dieses Paradies-Vaterland nicht her, selbst nicht für alle Welten.
Wer würde nicht sein Leben für dieses himmlische Land opfern?
Märtyrer würden hervorsprudeln, wenn man den Boden presst, Märtyrer!
Möge Gott mein Leben nehmen, meine Geliebte, all meinen Besitz,
Aber trenne mich niemals von meiner Heimat in dieser Welt.
Meiner Seele einziger Wunsch an Dich, o Herr, ist allein dies:
Keine fremde Hand soll die Brust meines heiligen Tempels der Unabhängigkeit berühren.
Diese Gebetsrufe, deren Zeugnisse die Grundfesten des Glaubens sind,
Müssen ewig über meiner Heimat erklingen.
Dann soll mein Grabstein, wenn ich einen habe, tausendmal in Ekstase niederfallen;
Jede meiner Wunden, o Herr, soll reichlich Blut weinen.
Dann wird mein Geist sich mit Anmut erheben, wenn meine Sonne aufgeht,
Dann wird vielleicht mein Haupt die Himmel selbst berühren.
Wehe, wie die Morgenröte, o ruhmreiche Mondsichel!
Möge all das Blut, das wir vergossen haben, nun gesegnet sein.
Es wird kein Ende geben, niemals, für dich noch für mein Geschlecht;
Es ist unser Recht: Freiheit ist das Recht meiner Flagge, die frei gelebt hat;
Es ist unser Recht: Unabhängigkeit ist das Recht meines gottesverehrenden Volkes!
Fear not! The crimson banner that proudly waves in these dawns shall not fade,
Before the last hearth that is still burning in my homeland is extinguished.
That is the star of my people, and it shall shine;
It is mine; it belongs only to my nation.
Frown not, I beseech you, O graceful crescent!
Smile upon my heroic race! Why this fury, why this rage?
Our blood which we shed for you shall not be blessed otherwise;
For independence is the right of my God-worshipping nation!
Fear not! The crimson banner that proudly waves in these dawns shall not fade,
Before the last hearth that is still burning in my homeland is extinguished.
That is the star of my people, and it shall shine;
It is mine; it belongs only to my nation.
Frown not, I beseech you, O graceful crescent!
Smile upon my heroic race! Why this fury, why this rage?
Our blood which we shed for you shall not be blessed otherwise;
For independence is the right of my God-worshipping nation!
I have been free since the beginning, I am free and shall remain so.
What madman would try to chain me? I would be astounded!
I am like a roaring flood; I trample my banks and exceed them.
I tear apart mountains, I overflow plains, I cannot be contained.
Though the West's horizons may be armoured with walls of steel,
I have a frontier guarded by my faith-filled chest.
Howl on! Fear not! How can such a faith be drowned
By that single-fanged monster they call "civilisation"?
Comrade! Never let the scoundrels invade my homeland.
Make your body a shield and stop this shameless assault.
For soon shall dawn the days that God has promised;
Who knows, perhaps tomorrow, perhaps even sooner.
Do not dismiss the ground you tread on as mere "soil" and pass by.
Think of the thousands who lie shroudless beneath it.
You are the son of martyrs; do not wound your father, shame on you.
Do not surrender this paradise homeland, even for all the worlds.
Who would not sacrifice their life for this heavenly land?
Martyrs would spring forth if you squeezed the soil, martyrs!
Let God take my life, my beloved, all that I possess,
But never separate me from my homeland in this world.
My soul's one desire from You, O Lord, is this alone:
Let no foreign hand touch the bosom of my sacred temple of independence.
These calls to prayer, whose testimonies are the foundations of faith,
Must echo eternally above my homeland.
Then my tombstone, if I have one, shall prostrate a thousand times in ecstasy;
Every wound of mine, O Lord, shall weep blood aplenty.
Then my spirit shall rise with grace as my sun dawns,
Then perhaps my head shall reach the very heavens.
Wave on, like the dawns, O glorious crescent!
Let all the blood we have shed now be blessed.
There shall be no end, ever, for you or for my race;
It is our right: freedom is the right of my flag that has lived free;
It is our right: independence is the right of my God-worshipping nation!
Übersetzungen sind inoffiziell und dienen dem Verständnis, nicht als Ersatz für die Originale
Die Hymne wurde während des türkischen Unabhängigkeitskrieges 1921 verfasst und noch vor der Ausrufung der Republik angenommen. Der Dichter Mehmet Akif Ersoy schrieb sie, um die Moral in den dunkelsten Tagen des Unabhängigkeitskampfes gegen die Besatzungsmächte zu stärken. Mit zehn Strophen und 40 Zeilen gehört sie zu den längsten Nationalhymnen der Welt.