Text Peadar Kearney (English original); Irish translation by Liam Ó Rinn
MusikPeadar Kearney and Patrick Heeney
⚔ Schlacht / Krieg 🕊 Freiheit 💪 Widerstandskraft 🏺 Ahnen / Erbe | Kämpferisch
Wichtige Fakten
1.Nationalhymne ist allein der Refrain. Der Beschluss von 1926 nannte das ganze Lied; 1929 genehmigte die Regierung das Arrangement von Oberst Fritz Brase, das nur den Refrain enthält, nachdem der Verteidigungsminister geltend gemacht hatte, das vollständige Lied sei zu lang, als dass die Menschen es lernen und singen könnten. Die drei Strophen sind selten zu hören.
2.Die Hymne lebt in zwei Sprachen: dem englischen Original von Peadar Kearney und der irischen Übersetzung von Liam Ó Rinn aus dem Jahr 1923. Gesungen wird gewöhnlich die irische Fassung, und 2018 empfahl ein Ausschuss des Seanad, für Menschen ohne Irischkenntnisse eine phonetische Fassung zu erstellen.
3.Die Melodie schrieb Kearney gemeinsam mit Patrick Heeney, der 1911 starb, bevor das Lied berühmt wurde; Kearney selbst war der Onkel des Dramatikers Brendan Behan.
Text der Nationalhymne von Irland
Nur der Refrain wird üblicherweise bei offiziellen Anlässen aufgeführt
[Curfá]
Sinne Fianna Fáil,
atá faoi gheall ag Éirinn,
Buíon dár slua
thar toinn do ráinig chugainn,
Faoi mhóid bheith saor
Seantír ár sinsear feasta,
Ní fhágfar faoin tíorán ná faoin tráill.
Anocht a théam sa bhearna bhaoil,
Le gean ar Ghaeil, chun báis nó saoil,
Le gunna-scréach faoi lámhach na bpiléar,
Seo libh canaig' amhrán na bhFiann.
Seo dhíbh, a chairde, duan Óglách,
Caithréimeach bríomhar ceolmhar,
Ár dtinte cnámh go buacach táid,
'S an spéir go mín réaltógach
Is fonnmhar faobhrach sinn chun gleo
'S go tiúnmhar glé roimh thíocht don ló
Fé chiúnas chaomh na hoíche ar seol:
Seo libh, canaídh Amhrán na bhFiann.
[Curfá]
Sinne Fianna Fáil,
atá faoi gheall ag Éirinn,
Buíon dár slua
thar toinn do ráinig chugainn,
Faoi mhóid bheith saor
Seantír ár sinsear feasta,
Ní fhágfar faoin tíorán ná faoin tráill.
Anocht a théam sa bhearna bhaoil,
Le gean ar Ghaeil, chun báis nó saoil,
Le gunna-scréach faoi lámhach na bpiléar,
Seo libh canaig' amhrán na bhFiann.
Cois bánta réidhe, ar ardaibh sléibhe,
Ba bhuadhach ár sinsir romhainn,
Ag lámhach go tréan fén sárbhrat séin
'Tá thuas sa ghaoth go seolta
Ba dhúchas riamh dár gcine cháidh
Gan iompáil siar ó imirt áir,
'S ag siúl mar iad i gcoinne namhad
Seo libh, canaídh Amhrán na bhFiann.
[Curfá]
Sinne Fianna Fáil,
atá faoi gheall ag Éirinn,
Buíon dár slua
thar toinn do ráinig chugainn,
Faoi mhóid bheith saor
Seantír ár sinsear feasta,
Ní fhágfar faoin tíorán ná faoin tráill.
Anocht a théam sa bhearna bhaoil,
Le gean ar Ghaeil, chun báis nó saoil,
Le gunna-scréach faoi lámhach na bpiléar,
Seo libh canaig' amhrán na bhFiann.
A bhuíon nach fann d'fhuil Ghaeil is Gall,
Sin breacadh lae na saoirse,
Tá sceimhle 's scanradh i gcroíthe namhad,
Roimh ranna laochra ár dtíre.
Ár dtinte is tréith gan spréach anois,
Sin luisne ghlé sa spéir anoir,
'S an bíobha i raon na bpiléar agaibh:
Seo libh, canaídh Amhrán na bhFiann.
[Curfá]
Sinne Fianna Fáil,
atá faoi gheall ag Éirinn,
Buíon dár slua
thar toinn do ráinig chugainn,
Faoi mhóid bheith saor
Seantír ár sinsear feasta,
Ní fhágfar faoin tíorán ná faoin tráill.
Anocht a théam sa bhearna bhaoil,
Le gean ar Ghaeil, chun báis nó saoil,
Le gunna-scréach faoi lámhach na bpiléar,
Seo libh canaig' amhrán na bhFiann.
[Refrain]
Wir sind Irlands Soldaten,
ihm durch Gelöbnis verbunden;
eine Schar aus unserem Heer
kam über die Wogen zu uns;
geschworen haben wir, frei zu sein:
Das alte Land unserer Ahnen soll fortan
weder unter dem Tyrannen noch unter dem Knecht verbleiben.
Heute Nacht gehen wir in die Bresche der Gefahr,
aus Liebe zu den Gälen, ob in den Tod oder ins Leben,
beim Kreischen der Gewehre, im Kugelhagel,
auf, singt das Soldatenlied.
Hier habt ihr, Freunde, ein Soldatenlied,
sieghaft, kraftvoll und voller Klang;
unsere Freudenfeuer lodern triumphierend,
und mild und sternenklar ist der Himmel;
voll Eifer und Schneid sind wir zum Kampf bereit,
und wohlklingend und klar, noch ehe der Tag anbricht,
in der sanften Stille der Nacht, die dahinzieht,
auf, singt das Soldatenlied.
[Refrain]
Wir sind Irlands Soldaten,
ihm durch Gelöbnis verbunden;
eine Schar aus unserem Heer
kam über die Wogen zu uns;
geschworen haben wir, frei zu sein:
Das alte Land unserer Ahnen soll fortan
weder unter dem Tyrannen noch unter dem Knecht verbleiben.
Heute Nacht gehen wir in die Bresche der Gefahr,
aus Liebe zu den Gälen, ob in den Tod oder ins Leben,
beim Kreischen der Gewehre, im Kugelhagel,
auf, singt das Soldatenlied.
An ebenen Auen, auf Bergeshöhen
waren unsere Ahnen vor uns siegreich,
feuerten mächtig unter dem herrlichen Banner,
das droben im Wind wie ein Segel weht;
seit jeher war es die Art unseres edlen Volkes,
vor dem Spiel des Gemetzels nie zurückzuweichen,
und, gleich ihnen gegen den Feind marschierend,
auf, singt das Soldatenlied.
[Refrain]
Wir sind Irlands Soldaten,
ihm durch Gelöbnis verbunden;
eine Schar aus unserem Heer
kam über die Wogen zu uns;
geschworen haben wir, frei zu sein:
Das alte Land unserer Ahnen soll fortan
weder unter dem Tyrannen noch unter dem Knecht verbleiben.
Heute Nacht gehen wir in die Bresche der Gefahr,
aus Liebe zu den Gälen, ob in den Tod oder ins Leben,
beim Kreischen der Gewehre, im Kugelhagel,
auf, singt das Soldatenlied.
O unverzagte Schar gälischen und fremden Blutes,
dort bricht der Tag der Freiheit an;
Schrecken und Grauen sind in den Herzen der Feinde
vor den Reihen der Helden unseres Landes.
Unsere Feuer sind nun matt und ohne Funken;
dort steigt ein heller Schein am Osthimmel auf,
und der Feind ist in Reichweite eurer Kugeln:
auf, singt das Soldatenlied.
[Refrain]
Wir sind Irlands Soldaten,
ihm durch Gelöbnis verbunden;
eine Schar aus unserem Heer
kam über die Wogen zu uns;
geschworen haben wir, frei zu sein:
Das alte Land unserer Ahnen soll fortan
weder unter dem Tyrannen noch unter dem Knecht verbleiben.
Heute Nacht gehen wir in die Bresche der Gefahr,
aus Liebe zu den Gälen, ob in den Tod oder ins Leben,
beim Kreischen der Gewehre, im Kugelhagel,
auf, singt das Soldatenlied.
[Chorus]
Soldiers are we, whose lives are pledged to Ireland;
Some have come from a land beyond the wave.
Sworn to be free, no more our ancient sireland
Shall shelter the despot or the slave.
Tonight we man the gap of danger
In Erin's cause, come woe or weal;
'Mid cannons' roar and rifles' peal,
We'll chant a soldier's song.
We'll sing a song, a soldier's song,
With cheering rousing chorus,
As round our blazing fires we throng,
The starry heavens o'er us;
Impatient for the coming fight,
And as we wait the morning's light,
Here in the silence of the night,
We'll chant a soldier's song.
[Chorus]
Soldiers are we, whose lives are pledged to Ireland;
Some have come from a land beyond the wave.
Sworn to be free, no more our ancient sireland
Shall shelter the despot or the slave.
Tonight we man the gap of danger
In Erin's cause, come woe or weal;
'Mid cannons' roar and rifles' peal,
We'll chant a soldier's song.
In valley green, on towering crag,
Our fathers fought before us,
And conquered 'neath the same old flag
That's proudly floating o'er us.
We're children of a fighting race,
That never yet has known disgrace,
And as we march, the foe to face,
We'll chant a soldier's song.
[Chorus]
Soldiers are we, whose lives are pledged to Ireland;
Some have come from a land beyond the wave.
Sworn to be free, no more our ancient sireland
Shall shelter the despot or the slave.
Tonight we man the gap of danger
In Erin's cause, come woe or weal;
'Mid cannons' roar and rifles' peal,
We'll chant a soldier's song.
Sons of the Gael! Men of the Pale!
The long watched day is breaking;
The serried ranks of Inisfail
Shall set the tyrant quaking.
Our camp fires now are burning low;
See in the east a silv'ry glow,
Out yonder waits the Saxon foe,
So chant a soldier's song.
[Chorus]
Soldiers are we, whose lives are pledged to Ireland;
Some have come from a land beyond the wave.
Sworn to be free, no more our ancient sireland
Shall shelter the despot or the slave.
Tonight we man the gap of danger
In Erin's cause, come woe or weal;
'Mid cannons' roar and rifles' peal,
We'll chant a soldier's song.
Übersetzungen sind inoffiziell und dienen dem Verständnis, nicht als Ersatz für die Originale
Analyse
Redaktionell
Peadar Kearney schrieb den englischen Text von "A Soldier's Song" Ende 1909 oder Anfang 1910 und legte ihn auf eine Melodie, die er mit seinem Freund Patrick Heeney komponiert hatte. Erstmals gedruckt erschien das Lied 1912 in der Zeitung Irish Freedom. Während des Osteraufstands von 1916 sangen es die Aufständischen im Hauptpostamt, und in den Internierungslagern nach dem Aufstand fand es weite Verbreitung. Die irische Übersetzung von Liam Ó Rinn, "Amhrán na bhFiann", wurde 1923 veröffentlicht und ist heute fast immer die gesungene Fassung. 1926 nahm die Regierung das Lied als Nationalhymne an, wobei allein der Refrain und nicht die Strophen diesen offiziellen Rang trägt.