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Wichtige Fakten
1.Eine der traurigsten Nationalhymnen der Welt, die Jahrhunderte ungarischen Leidens widerspiegelt.
2.Die letzte Zeile legt nahe, dass die Ungarn bereits für ihre Sünden gebüßt haben, ein ungewöhnliches Gefühl für eine Nationalhymne.
3.Der 22. Januar, an dem das Gedicht vollendet wurde, wird als Tag der ungarischen Kultur gefeiert.
Text
Nur die erste Strophe wird üblicherweise bei offiziellen Anlässen aufgeführt
Isten, áldd meg a magyart
Jó kedvvel, bőséggel,
Nyújts feléje védő kart,
Ha küzd ellenséggel;
Bal sors akit régen tép,
Hozz rá víg esztendőt,
Megbűnhődte már e nép
A múltat s jövendőt!
Isten, áldd meg a magyart
Jó kedvvel, bőséggel,
Nyújts feléje védő kart,
Ha küzd ellenséggel;
Bal sors akit régen tép,
Hozz rá víg esztendőt,
Megbűnhődte már e nép
A múltat s jövendőt!
Őseinket felhozád
Kárpát szent bércére,
Általad nyert szép hazát
Bendegúznak vére.
S merre zúgnak habjai
Tiszának, Dunának,
Árpád hős magzatjai
Felvirágozának.
Értünk Kunság mezein
Ért kalászt lengettél,
Tokaj szőlővesszein
Nektárt csepegtettél.
Zászlónkat gyakran plántáltad
Vad török sáncára,
S nyögte Mátyás bús hadát
Bécsnek büszke vára.
Hajh, de bűneink miatt
Gyúlt harag kebledben,
S elsújtád villámidat
Dörgő fellegedben,
Most rabló mongol nyilát
Zúgattad felettünk,
Majd töröktől rabigát
Vállainkra vettünk.
Hányszor zengett ajkain
Ozmán vad népének
Vért ont-Loss-Szászi bércein
A győzedelmi ének!
Hányszor támadt tenfiad
Szép hazám, kebledre,
S lettél magzatod miatt
Magzatod hamvvedre!
Bújt az üldözött, s hazát
Nem lelé hazájában,
S bujdosott kivert s házát
Nagy világon kívül járván,
Bérc-tetőn s völgy-Loss öblében
Holt-Loss váltja könnyet,
Dal-Loss ajkán s szeme fényében
Árvák könnyét öntet.
Szándd meg Isten a magyart
Kit vészek hányának,
Nyújts feléje védő kart
Tengerén kínjának.
Bal sors akit régen tép,
Hozz rá víg esztendőt,
Megbűnhődte már e nép
A múltat s jövendőt!
O Gott, segne die Ungarn
Mit Frohsinn und Überfluss,
Strecke einen schützenden Arm über sie,
Wenn sie gegen den Feind kämpfen;
Die, die ein böses Schicksal lange zerriss,
Bringe ihnen ein frohes Jahr,
Dieses Volk hat bereits gebüßt
Für Vergangenheit und Zukunft!
O Gott, segne die Ungarn
Mit Frohsinn und Überfluss,
Strecke einen schützenden Arm über sie,
Wenn sie gegen den Feind kämpfen;
Die, die ein böses Schicksal lange zerriss,
Bringe ihnen ein frohes Jahr,
Dieses Volk hat bereits gebüßt
Für Vergangenheit und Zukunft!
Du hast unsere Vorväter
Zum heiligen Gipfel der Karpaten geführt,
Durch dich gewann das Blut des Bendegúz
Ein schönes Vaterland.
Und wo die Wellen der Theiß
Und der Donau rollen,
Blühten die heldenhaften Nachkommen Árpáds.
Für uns auf den Ebenen Kumaniens
Ließt du Wellen von Korn reifen,
An den Reben von Tokaj
Tropftest du Nektar.
Unsere Fahne pflanztest du oft
Auf die wilden türkischen Wälle,
Und die stolze Burg Wiens stöhnte
Unter dem kummerbeladenen Heer des Matthias.
Ach, doch für unsere Sünden
Sammelte sich Zorn in deiner Brust,
Und du schleudertest deine Blitze
Aus deinen donnernden Wolken,
Zuerst sandtest du des Mongolen Pfeile
Pfeifend über uns,
Dann vom Türken ein Joch der Knechtschaft
Nahmen wir auf unsere Schultern.
Wie oft erhoben die Lippen
Des wilden Osmanenvolkes
Siegesgesänge über unsere Berge,
Die in Blut gebadet waren!
Wie oft griffen deine eigenen Söhne
Deine Brust an, schönes Vaterland,
Und du wurdest, durch deine Nachkommen,
Die Urne deiner eigenen Nachkommen!
Der Verfolgte verbarg sich, fand aber
Keine Heimat in seinem Vaterland,
Und wanderte, aus seinem Heim verstoßen,
Über die große weite Welt,
Auf Berggipfeln und in tiefen Tälern
Fielen seine Tränen,
Auf seinen Lippen ein Lied, in seinen Augen ein Schimmer,
Waisentränen vergoss er.
Erbarme dich, o Gott, der Ungarn,
Von Stürmen hin und her geworfen,
Strecke einen schützenden Arm über sie
Auf dem Meer ihrer Qual.
Die, die ein böses Schicksal lange zerriss,
Bringe ihnen ein frohes Jahr,
Dieses Volk hat bereits gebüßt
Für Vergangenheit und Zukunft!
O God, bless the Hungarians
With good cheer and abundance,
Extend a protective arm to them
When they fight the enemy;
Those whom ill fate has torn apart for long,
Bring them a joyful year,
This people has already atoned
For the past and future!
O God, bless the Hungarians
With good cheer and abundance,
Extend a protective arm to them
When they fight the enemy;
Those whom ill fate has torn apart for long,
Bring them a joyful year,
This people has already atoned
For the past and future!
You brought our forefathers
To the sacred peak of the Carpathians,
Through You the blood of Bendegúz
Won a beautiful homeland.
And where the waves of the Tisza
And the Danube roll,
The heroic descendants of Árpád
Flourished.
For us on the plains of Cumania
You ripened waves of grain,
On the vines of Tokaj
You dripped nectar.
Our flag You often planted
On the wild Turkish ramparts,
And the proud castle of Vienna groaned
Beneath the sorrowful army of Matthias.
Ah, but for our sins
Wrath gathered in Your breast,
And You hurled Your lightning bolts
From Your thundering clouds,
First You sent the Mongol's arrows
Whistling above us,
Then from the Turk a yoke of slavery
We took upon our shoulders.
How often did the lips
Of the Ottoman's wild people raise
Victory songs over our mountains
Bathed in blood!
How often did Your own sons
Attack Your breast, fair homeland,
And You became, through Your offspring,
The urn of Your own offspring!
The persecuted hid, yet found
No homeland within his homeland,
And wandered, outcast from his home,
Walking beyond the great wide world,
On mountaintops and in valleys deep
His tears fell,
On his lips a song, in his eyes a gleam,
Orphans' tears he shed.
Pity, O God, the Hungarians
Tossed by the storms,
Extend a protective arm to them
Upon the sea of their torment.
Those whom ill fate has torn apart for long,
Bring them a joyful year,
This people has already atoned
For the past and future!
Übersetzungen sind inoffiziell und dienen dem Verständnis, nicht als Ersatz für die Originale
Geschrieben von Ferenc Kölcsey 1823, ist die Hymne ein Gebet an Gott um Segen für das ungarische Volk. Die Musik wurde 1844 von Ferenc Erkel komponiert. Sie wird oft "Himnusz" genannt und spiegelt das Leid und die Widerstandskraft der ungarischen Geschichte wider.