🚩 Flagge ⚔ Schlacht / Krieg 🕊 Freiheit ✝ Gott / Glaube 💪 Widerstandskraft | Stolz
Wichtige Fakten
1.Die Melodie stammt aus 'To Anacreon in Heaven', dem Clublied der Anacreontic Society, eines Londoner Clubs für Musik und gemeinsame Abendessen. Sie wird oft als Trinklied bezeichnet, doch der Musikwissenschaftler Mark Clague weist darauf hin, dass sie für einen ausgebildeten Solosänger geschrieben wurde; das erklärt zum Teil, warum sie für große Menschenmengen so schwer zu singen ist
2.Erst 1931 wurde es zur offiziellen Hymne; zuvor wurden häufig 'My Country, 'Tis of Thee' und 'Hail, Columbia' verwendet
3.Die Flagge, die die Hymne inspirierte, maß ursprünglich etwa 9 mal 13 Meter. Heute ist sie im National Museum of American History der Smithsonian in einer Kammer mit kontrollierten Umgebungsbedingungen bei gedämpftem Licht ausgestellt, um sie vor weiterem Verfall zu schützen
Text der Nationalhymne der Vereinigten Staaten
Nur die erste Strophe wird üblicherweise bei öffentlichen Veranstaltungen gesungen
O say can you see, by the dawn's early light,
What so proudly we hail'd at the twilight's last gleaming,
Whose broad stripes and bright stars through the perilous fight
O'er the ramparts we watch'd were so gallantly streaming?
And the rocket's red glare, the bombs bursting in air,
Gave proof through the night that our flag was still there,
O say does that star-spangled banner yet wave
O'er the land of the free and the home of the brave?
O say can you see, by the dawn's early light,
What so proudly we hail'd at the twilight's last gleaming,
Whose broad stripes and bright stars through the perilous fight
O'er the ramparts we watch'd were so gallantly streaming?
And the rocket's red glare, the bombs bursting in air,
Gave proof through the night that our flag was still there,
O say does that star-spangled banner yet wave
O'er the land of the free and the home of the brave?
On the shore dimly seen through the mists of the deep
Where the foe's haughty host in dread silence reposes,
What is that which the breeze, o'er the towering steep,
As it fitfully blows, half conceals, half discloses?
Now it catches the gleam of the morning's first beam,
In full glory reflected now shines in the stream,
'Tis the star-spangled banner, O long may it wave
O'er the land of the free and the home of the brave.
And where is that band who so vauntingly swore,
That the havoc of war and the battle's confusion
A home and a Country should leave us no more?
Their blood has wash'd out their foul footstep's pollution.
No refuge could save the hireling and slave
From the terror of flight or the gloom of the grave,
And the star-spangled banner in triumph doth wave
O'er the land of the free and the home of the brave.
O thus be it ever when freemen shall stand
Between their lov'd home and the war's desolation!
Blest with vict'ry and peace may the heav'n rescued land
Praise the power that hath made and preserv'd us a nation!
Then conquer we must, when our cause it is just,
And this be our motto - 'In God is our Trust',
And the star-spangled banner in triumph shall wave
O'er the land of the free and the home of the brave.
Oh sag, kannst du im frühen Licht der Morgenröte sehen,
was wir so stolz begrüßten im letzten Schimmer der Dämmerung?
Dessen breite Streifen und helle Sterne durch den gefährlichen Kampf
über den Wällen, die wir bewachten, so kühn wehten?
Und der rote Schein der Raketen, die in der Luft berstenden Bomben,
bewiesen die ganze Nacht, dass unsere Flagge noch dort war;
oh sag, weht dieses sternenbesäte Banner noch
über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen?
Oh sag, kannst du im frühen Licht der Morgenröte sehen,
was wir so stolz begrüßten im letzten Schimmer der Dämmerung?
Dessen breite Streifen und helle Sterne durch den gefährlichen Kampf
über den Wällen, die wir bewachten, so kühn wehten?
Und der rote Schein der Raketen, die in der Luft berstenden Bomben,
bewiesen die ganze Nacht, dass unsere Flagge noch dort war;
oh sag, weht dieses sternenbesäte Banner noch
über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen?
Am Ufer, durch die Nebel der See nur undeutlich zu sehen,
wo des Feindes hochmütiges Heer in banger Stille ruht,
was ist es, das die Brise über der hoch aufragenden Steilwand,
wenn sie in Böen weht, halb verbirgt, halb enthüllt?
Nun fängt es den Glanz des ersten Morgenstrahls,
in voller Herrlichkeit gespiegelt, strahlt es jetzt im Strom:
Es ist das Sternenbanner! O möge es lange wehen
über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen.
Und wo ist die Bande, die so prahlerisch schwor,
dass die Verwüstung des Krieges und das Wirrwarr der Schlacht
uns weder Heim noch Vaterland mehr lassen würden?
Ihr Blut hat den Schmutz ihrer schändlichen Tritte fortgewaschen.
Keine Zuflucht konnte den Söldner und den Sklaven retten
vor dem Schrecken der Flucht oder dem Dunkel des Grabes,
und das Sternenbanner weht im Triumph
über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen.
O so sei es immer, wenn freie Menschen stehen
zwischen ihrer geliebten Heimat und der Verwüstung des Krieges!
Mit Sieg und Frieden gesegnet, möge das vom Himmel gerettete Land
die Macht preisen, die uns zur Nation gemacht und bewahrt hat!
Dann müssen wir siegen, wenn unsere Sache gerecht ist,
und dies sei unser Wahlspruch: „Auf Gott vertrauen wir“,
und das Sternenbanner wird im Triumph wehen
über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen.
Übersetzungen sind inoffiziell und dienen dem Verständnis, nicht als Ersatz für die Originale
Analyse
Redaktionell
Francis Scott Key schrieb den Text, nachdem er im September 1814 das britische Bombardement von Fort McHenry in Baltimore miterlebt hatte. Er war zur britischen Flotte gefahren, um die Freilassung eines Gefangenen, des Arztes William Beanes, zu erreichen; die Briten stimmten zu, hielten Key und seine Begleiter aber bis zum Ende des Angriffs unter Bewachung auf ihrem eigenen amerikanischen Schiff fest. Am frühen Morgen des 14. September, nach rund 25 Stunden Beschuss, sah Key, wie über dem Fort eine riesige amerikanische Flagge gehisst wurde, ein Zeichen, dass es sich nicht ergeben hatte. Noch am selben Morgen begann er mit dem Gedicht und vollendete es an Land.