Zentralafrikanische Republik
La Renaissance
Die Wiedergeburt
Wichtige Fakten
- 1. Der Verfasser Barthélémy Boganda starb am 29. März 1959 bei einem Flugzeugabsturz. Die Ursachen wurden nie geklärt, die Hymne wurde mehr als ein Jahr nach seinem Tod angenommen.
- 2. Komponist Herbert Pepper schrieb in derselben Periode zwei afrikanische Nationalhymnen: «La Renaissance» für die Zentralafrikanische Republik und «Le Lion rouge» für Senegal.
- 3. Die Zentralafrikanische Republik nahm die Hymne am 25. Mai 1960 an, mehrere Monate vor der formalen Unabhängigkeit von Frankreich am 13. August 1960.
- 4. Dieselbe Hymne blieb während des Zentralafrikanischen Kaiserreichs (1976-1979) im Gebrauch, als Jean-Bédel Bokassa sich zum Kaiser krönen ließ, und kehrte mit der wiederhergestellten Republik zurück.
Text
Übersetzungen sind inoffiziell und dienen dem Verständnis, nicht als Ersatz für die Originale
Analyse
RedaktionellBarthélémy Boganda, Gründervater der Zentralafrikanischen Republik, schrieb den Text von «La Renaissance» in der kurzen Phase der Selbstverwaltung nach 1958. Vertont gehört hat er ihn nie. Am 29. März 1959 stürzte sein Flugzeug auf dem Rückflug nach Bangui ab; das Land verlor seinen Anführer mehr als ein Jahr vor der Unabhängigkeit. Der Text wurde am 25. Mai 1960 angenommen, wenige Wochen vor dem formalen Bruch mit Frankreich am 13. August. Die Musik stammt vom französischen Komponisten Herbert Pepper, der in derselben Saison auch die Hymne Senegals schrieb. Das Lied spricht im Namen der «Wiege der Bantu», setzt Arbeit und Würde als einzigen Weg aus der Unterwerfung und liest sich wie eine postume Anweisung eines Mannes, dessen Name den Staat bis heute trägt.
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Quellen und Verweise
- Ses symboles . Ambassade de la République centrafricaine à Paris
- Abel Goumba. Les mémoires & les réflexions politiques du résistant anti-colonial, démocrate et militant panafricaniste, Abel Goumba: De la loi-cadre à la mort de Barthélemy Boganda . Ccinia communication (2007)
- Lavinia Dobler. National Holidays Around the World . Fleet Press Corporation (1968)
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